Von leichten Verbesserungen im Toni

This post is not available in English.

Bei uns im Büro weiss man ja nicht erst seit gestern, dass die Raumsituation ziemlich übel ist. Entsprechend war auch schon zum Zeitpunkt meines letzten Posts etwas in Bewegung, um Besserung zu schaffen.

Folgendes ist seither passiert:

  • Wir sind jetzt nicht mehr acht sondern sechs Leute auf 32 m². So lässt es sich langsam leben. Die anderen wurden auf ein anderes Stockwerk ausgegliedert, wo es noch Platz hatte.
  • Wir konnten dadurch die Möbel umstellen und können jetzt das Fenster öffnen. Dass man das meistens wegen Baustellenlärm, Güterzügen und S-Bahnen nicht will, ist momentan zweitrangig. Immerhin gibt es jetzt einen Weg, um Luft in den Raum zu pumpen, die nicht schon dreimal geatmet wurde. Das gab es vorher nicht.
  • Ein Kollege hat Deckenstrahler besorgt. Das sorgt für eine leicht schummrige Beleuchtung, sehr angenehm. Das Licht hat jetzt auch nicht 20’000 Grad Kelvin an Kälte, so wie sonst überall im Toni. Ist übrigens noch jemandem aufgefallen, wie die Toni-Leuchtstoffröhren subtil flackern und alle Menschen leicht ungesund aussehen lassen? Kein Wunder, hat man da Grindweh. Nicht einmal einen Schweinestall sollte man so ausleuchten.
  • Mein Pult ist jetzt weiter weg vom Fenster und der Bildschirm wackelt nicht mehr so, wenn Züge vorbeifahren.

Das Gesamtbild sieht nun so aus:

IMG_1296

Lasst euch nicht von der Kamera verwirren: Die Farbtemperatur des Lichtes ist wärmer, die Kamera hat es wohl zu gut gemeint mit dem Weissabgleich. Aufgeräumt hat auch keiner.

Ein paar Dinge sind noch schlimm:

  • Es ist noch immer 26 bis 27 Grad hier drin und ohne Frischluftzufuhr würde es nicht gehen.
  • Wenn ich mich länger an Orten ohne richtige Klimatisierung aufhalten muss, bin ich abends kaputt. Wenn ich nicht tote Luft atme, dann stinkt es nach kaltem Zigarettenrauch, den es von allen Eingängen und Raucherzonen durch die erste Etage des Hauses zieht. Auch dort, wo Leute essen.
  • Der Höllenlärm in der Eingangshalle, die überfüllte Mensa, die vielen Menschen, das bleibt wohl. Ich mag keine Menschenaufläufe. Im ZHdK-Hauptgebäude war nie so viel los, nicht einmal zur Jahresausstellung.

Ich will die richtige Perspektive einnehmen: Das sind alles First-World-Problems. In seltsameren Ländern werden Kinder erschossen, weil sie mit Spielzeugpistolen rumrennen. Trotzdem denke ich, dass man in Sachen Büroergonomie keine Rückschritte gegenüber eines bald 100 Jahre alten Gebäudes in Kauf nehmen muss. Im alten Hauptgebäude war es im Winter manchmal kühl, das wars aber schon mit den Problemen.

Advertisements

1 thought on “Von leichten Verbesserungen im Toni”

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s